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Prof. Dr. Stephan Conermann

Universität Bonn

IOA, Abt. für Islamwissenschaft

Regina-Pacis-Weg 7

53113 Bonn

 

Ansprechpartnerin:

Yasmin El-Menshawy

 
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Didaktische Sektion

Werkstatt "Das Mittelalter in der Schule: Potentiale und Grenzen",  Mittwoch 22. März 2017, 14-17 Uhr, HS IX

Nähere Informationen finden Sie hier.

Programm inkl. Abstracts

Das ausführliche Programm inkl. Abstracts finden Sie hier.

 
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17. Symposium des Mediävistenverbandes

17. Symposium des Mediävistenverbandes in Bonn, 19.-22. März 2017

„Geheimnis und Verborgenes im Mittelalter“

 

Das Geheimnis ist gesellschafts- und kulturkonstituierend, seine „Erfindung ... ist der Gründungsakt der Kultur“ (Aleida und Jan Assmann). Grenzen des Wissbaren grenzen das, was in einer Gesellschaft oder Kultur alle (voneinander) wissen, von den nur wenigen vorbehaltenen Wissensbeständen ab. Das Geheimnis und diese Grenzen sind ebenso konstitutiv für Kulturen wie die Grenzziehungen zu den erst durch die menschliche Neugier erreichbaren Wissensbeständen, etwa den Arcana der Natur, aber auch zu den als (noch) nicht wissbar verstandenen (letzten, religiösen) Dingen, die sich etwa in Offenbarungen nicht vollständig enthüllen (etwa: die Beschaffenheit der jenseitigen Welt, die Attribute Gottes). Vor allem nicht-christliche Religionen haben zudem häufig ein ambivalentes Verhältnis zum Geheimnis.

Das Symposium fragt nach der Funktion dieser Phänomene in den verschiedenen „mittelalterlichen“ (also: vormodernen europäischen und nicht-europäischen) Gesellschaftsformen. Schleier, Tür, Spiegel, Schatz und Buch sind wiederkehrende Manifestationen des Geheimen. Verborgenes wiederum kann als Begriff und Phänomen auf den mit Geheimnis eng verbundenen Themenkreis der entzogenen Räume und Objekte und ihre jeweiligen Funktionen in den Gesellschaften bezogen werden, etwa auf Schatzkammern und auf die in ihnen bewahrten Objekte. Auch entzogene, mit einem Geheimnis umgebene Personen und Personengruppen gehören hierher. 

Das endgültige Programm finden Sie hier: Programm 2017

 

Flyer Symposium

 

The 17th Symposium of the Medievalists’ Society (Mediävistenverband) in Bonn,

19th­ 22nd March 2017

“The Secret and the Hidden in the Middle Ages“

 

Secrets constitute society and culture; their “invention […] is the formative act of culture” (Aleida and Jan Assmann). The limits of the knowable form a clear line between the common knowledge of a society or culture, that is to say between what everybody knows (about each other), and the stock of knowledge restricted to a few. Secrets themselves, as well as those limits, are as integral to cultures as the limitations of knowledge attainable only through human curiosity, like the arcana of nature. Likewise, the limits of knowledge about matters, which are conceived of as being not (yet) knowable and which do not reveal themselves entirely in revelations (such as the nature of the otherworld or the attributes of God), for example, play a similar role. Non-Christian religions, in particular, often demonstrate an ambivalence towards secrets.

The symposium aims to investigate the function of these phenomena in different “medieval” (hence: pre-modern European and non-European) forms of society. The veil, the door, the mirror, the treasure and the book are recurrent manifestations of the secret. Furthermore, the concept and phenomenon of the hidden can be connected with spaces and objects beyond one’s kin and to their respective functions in societies, such as treasure chambers or the objects retained in them. Individuals and groups of people put out of reach are often surrounded by mystery and belong to this category.

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